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Was ist Champagner?

Was ist Champagner

Nur Schaumwein, der aus der Region der Champagne stammt, darf Champagner genannt werden. Die Herkunft schützende Bezeichnung umfasst ausschließlich Schaumweine aus Trauben, die in der Champagne gewachsen, geerntet und gekeltert werden. Die Rebsorten, aus denen Champagner hergestellt wird, haben ihren typischen Charaktereigenschaften und Geschmack, die durch das Klima und den Boden, im Französischen „Terroir“, bestimmt werden, auf dem sie wachsen. Die meisten von uns kennen Champagner als einen leckeren Schaumwein. Das ist er natürlich auch, aber Champagner ist mehr als das!

Inhalt:

Die Geschichte des Champagners

Lassen Sie uns zuerst in die Geschichte des Champagners eintauchen. Die Champagne hat eine reiche Geschichte. Es dauerte eine Weile, bis aus dem Wein der Champagne der Champagner wurde, den wir ihn heute kennen.

Es waren die Römer, die den Weinbau zuerst nach Frankreich brachten. So kommt der Name für die Region von dem lateinischen  Wort "campus", welches Feld bedeutet. Die römischen Weine von den Feldern der Champagne waren einfache Landweine und wurden mit Wasser verdünnt und auf sehr primitive Weise konserviert. Nach dem Untergang des Römischen Reiches übernahmen die Klöster den Weinbau. Die Mönche benötigten den Wein als Messwein, aber natürlich genossen sie diesen auch während der Mahlzeiten.

Im Jahr 1662 entdeckte der englische Wissenschaftler Christopher Merrit, dass Wein durch die Zugabe von Zucker Kohlensäure produziert. Dieser Prozess der zweiten Gärung konnte jedoch nicht kontrolliert werden und die Flaschen mit dem prickelnden Inhalt explodierten regelmäßig. Der berühmte Benediktiner Mönch Dom Pérignon experimentierte mit diesem Wissen und tatsächlich gelang es  ihm um 1700, die Herstellung und Lagerung des Champagners zu perfektionieren. Er erfand die Agraffe, das geflochtene Drahtgestell, das den Korken auch unter hohem Druck auf der Flasche hält und viele weitere Methoden, die bahnbrechend für die Entwicklung des Champagners waren. Dom Pérignon gilt daher als der „Erfinder“ des Champagners, obwohl es viele weitere Winzer benötigte, die das Produkt immer weiter entwickelten und verfeinerten.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde mehr und mehr Champagner getrunken und die Nachfrage stieg in der oberen Gesellschaftsschicht. Die ersten Champagnerhäuser Moët & Chandon, Ruinart, Heidsieck und Veuve Clicquot wurden gegründet und trugen zum Erfolg und der Geschichte und der Entwicklung des Champagners bei.

Geschichte des Champagners

Der Name Champagner

Nur Schaumweine, die aus der Region Champagne kommen, dürfen den  Namen Champagner tragen. Aber dieses ist nicht das einzige Kriterium. Strenge Regeln sind für die Herstellung des Champagners festgelegt worden. Wir haben eine die wichtigsten dieser Regeln aufgelistet:

  • Der Schaumwein kommt aus der Champagnerregion.
  • Der Schaumwein wurde nach der Méthode Champenoise hergestellt.
  • Der Schaumwein wurde aus folgenden Rebsorten hergestellt:

      > Chardonnay, Pinot Noir, Pinot Meunier (die Haupttraubensorten der Champagne)
      > Pinot Blanc, Arbane , Petit Meslier (weitere zugelassene Traubensorten)
  • Der Champagner reift mindestens 15 Monaten im Keller.

Zusätzlich zu den oben genannten Kriterien gibt es noch weitere strenge Kriterien in den Verordnungen der Champagne. Jeder Aspekt ist festgelegt. Von den Schnittmethoden bis zum Mindestalkoholgehalt über die Grenze für die Extraktion des Saftes aus den Trauben. Das CIVC, oder das Comité Interprofessionel du Vin de Champagne, überwacht die Produktion, die Forschungsarbeit der Önologen  und den Schutz der Herkunftsbezeichung genau.

Lesen Sie mehr über die Champagnerregion

Rebsorten der Champagne

Champagner wird normalerweise aus einer Mischung von weißen und blauen Trauben hergestellt. Nur 6 Rebsorten dürfen für die Herstellung des Champagner genutzt werden.

Die meist verwendeten Rebsorten sind:

  • Chardonnay
  • Pinot Noir
  • Pinot Meunier

Diese drei Sorten sind die Rebsorten, die am häufigsten für die Herstellung von Champagner verwendet werden. Pinot Blanc, Arbane und Petit Meslier sind ebenfalls erlaubt, werden aber seltener verwendet. Diese Rebsorten werden nur auf 1% der 30.000 Hektar Rebfläche angebaut.

Die Chardonnay-Traube wird weltweit angebaut und wird gerne zur Herstellung von Weißweinen verwendet. Sie ist eine früh reifende Traube, die Hitze- und Kältebeständig ist. Eine ausgezeichnete Traube für die Alterung im Holzfass. Werden ausschließlich Chardonnay-Trauben für den Champagner verwendet, spricht man von einem  Blanc de Blancs Champagner.

Pinot Noir, zu Deutsch Spätburgunder, ist eine blaue Rebsorte. Die Trauben sind kompakt und haben eine dünne Haut. Auch die Pinot Noir Traube wird weltweit angebaut. Pinot Noir liebt kühlere Regionen und Kalksteinböden. Es gibt nur wenige Champagner, die ausschließlich aus Pinot Noir hergestellt werden. Diese werden  Blanc de Noir genannt.

Die dritte Rebsorte im Bunde ist die Pinot Meunier Traube. Wir kennen diese Rebsorte als Schwarzriesling. Die blaue Rebsorte ist robust und wenig anfällig für Schädlinge. 30 % der Rebflächen in der Champagne sind Pinot Meunier-Flächen. Der Wein aus Pinot Meunier Trauben ist so beliebt bei der Champagnerherstellung, weil er zu einem  fruchtigen und harmonischen Champagner beiträgt.

Rebsorten

Champagnersorten

Jeder Champagner hat seinen eigenen Stil und Geschmack. Dieser wird bestimmt durch den Herstellungsprozess, die verwendeten Rebsorten, das Erntejahr und die Dosage.

Champagner kann in folgende Champagner-Geschmacksrichtungen unterteilt werden:

  • Brut Nature: enthält keine Dosage.
  • Extra Brut: der Zuckergehalt liegt unter 6 Gramm pro Liter
  • Brut: der Zuckergehalt beträgt 12 Gramm pro Liter.
  • Extra sec: der Zuckergehalt beträgt zwischen 12 und 17 Gramm pro Liter.
  • Sec: der Zuckergehalt beträgt mehr als 17 und weniger als 32 Gramm Zucker pro Liter.
  • Demi-Sec: der Zuckergehalt liegt zwischen 32 und 50 Gramm Zucker pro Liter.
  • Doux: der Zuckergehalt liegt über 50 Gramm Zucker pro Liter.

Die am meisten getrunkenen Champagner sind Brut Champagner. Sie machen 95% der gesamten Champagner aus. Immer beliebter werden die Demi-Sec Champagner, weil sie heute in große Gläser und auf Eis serviert werden und ein ganz neues Geschmackserlebnis bieten. Der Gegentrend sind die Brut Nature Champagner, die zu dem „zurück zum Ursprünglichen“-Trend entsprechen. Sie verzichten komplett auf die sogenannte Dosage, als die Zugabe von Reserveweinen und Zucker, können jedoch nur in sehr guten Erntejahren und von hervorragenden Traubenqualitäten hergestellt werden.

Champagnerherstellung

Wie wird Champagner hergestellt?

Nun, da Sie die Geschichte und Herkunft des Champagners kennen, ein paar Hintergründe zum aufwendigen Herstellverfahren des Champagners. Champagner ist für seine funkelnde Perlage bekannt. Der Produktionsprozess zur Herstellung benötigt einige Schritte, um einen Wein zu einem Champagner zu veredeln. Wie wird Champagner hergestellt und wie bekommt der Champagner seine feine Perlage? Die Champagnerhäuser nutzen hierfür die "Méthode Champenoise". Dies ist eine Methode, die nur die Champagner-Bauern in der Champagne anwenden können. Die folgenden Schritte werden unternommen, um Champagner zu einem Champagner zu machen:

  • Die Trauben ernten
  • Die Trauben pressen
  • Die erste alkoholische Gärung
  • Die Assemblage
  • Die zweite Gärung oder Flaschengärung
  • Reifungsprozess
  • Das Rütteln
  • Degorgement
  • Dosage
  • Verkorken und verschließen

Champagner Servieren

Champagner entkorken und servieren

Champagner richtig zu entkorken kann manchmal schwierig sein und erfordert etwas Übung. Entkorken Sie den Champagner durch vorsichtiges Lösen des Eisendrahts. Halten Sie den Kork dabei fest, damit der Korken bei hohem Druck in der Flasche nicht gleich herausfliegt und damit einen Großteil des Inhalts verschüttet. Sitzt der Korken recht fest, ist trotzdem Vorsicht geboten. Drehen Sie in diesem Fall die Flasche, nicht der Korken, vorsichtig, sodass der Korken langsam herausgleitet. Halten Sie das Champagnerglas leicht schräg und gießen Sie den Champagner langsam in das Glas, damit der Champagner nicht aus dem Glas heraussprudelt.

Sie können den Champagner in verschiedenen Gläsern servieren. Jeder kennt die bekannten Champagnerflöten und –schalen. Modern sind tulpenförmige Champagnergläsern, die eine Mischform aus Flöte und Schale sind. Hier werden die zwei Vorteile der anderen Gläser in einem Glas vereint: Durch die Höhe des Glases lässt sich die Farbe und die Perlage des Champagners besser beobachten und durch die Breite des Glases lässt sich das Aroma des Champagners am besten genießen.

Die Verkostung des Champagners besteht aus den folgenden vier Schritten:

  1. Schauen: ist der Champagner klar? Welche Farbe hat der Champagner? Und wie intensiv ist die Perlage?
  2. Hören: Wie zischt und knistert die Perlage? Je lauter, umso desto kohlensäurehaltiger ist der Champagner.
  3. Riechen: Entdecken Sie die vielfältigen Aromen des Champagners. Blumige, fruchtige und würzige Noten geben meist den Auftakt. Typisch für Champagner ist die feine Hefenote.
  4. Schmecken: Nach dem Schauen, Hören und Riechen kommt nun der Genuss. Nehmen Sie einen großen Schluck Ihres Champagners, damit Ihre Zunge die gesamte Geschmacksvielfalt des Champagners erschmecken kann. Champagner sollte immer gut gekühlt und zügig getrunken werden.

Mehr lesen über Champagner entkorken und servieren

Champagner lagern

Die Haltbarkeit von Champagner hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Zusammensetzung der Rebsorten, die Qualität der Trauben, die Größe der Champagnerflasche und die Qualität des Korkens spielen dabei eine wichtige Rolle. Auf einer Champagnerflasche findet man kein Mindesthaltbarkeitsdatum und man weiß oft nicht, wie lange ein Champagner haltbar ist. Für die folgenden Champagner geben wir einen Hinweis, wie lange Sie sie behalten können:

  • Einfache Brut Champagner vom Diskounter: bitte sofort trinken maximal 1 Jahr
  • Brut Champagner großer Champagnerhäuser: 5 Jahre
  • Vintage Champagner: gut 10 Jahr
  • Offener Champagner: 1 Tage mit Druckverschluss

Die wichtigsten Regeln zum Lagern von Champagner sind kühl, dunkel und an einem ruhigen Ort aufbewahren. Die ideale Lagertemperatur liegt zwischen 7 und 12 ° C. Stellen Sie eine normale Champagnerflasche horizontal und bewegen Sie die Flasche so wenig wie möglich. Dies erhält die Qualität des Champagner und Sie können einen schönen Champagner genießen.

Mehr lesen über Champagnerlagerung

 

Champagner Cocktails

Es gibt Gelegenheiten, bei denen wir  einen einfachen Champagner gerne aufpeppen möchten oder die besonderen Noten des Champagners unterstreichen möchten. Hier sind Champagner-Cocktails eine gute Idee. Wir haben die sechs besten Champagner-Cocktails für Sie zusammengestellt.

  1. Kir Royal
  2. French 75
  3. Scroppino
  4. Mimosa Cocktail
  5. Bellini Cocktail
  6. Sacré Sauvage

Servieren Sie einen Champagner-Cocktail als Aperitif an einem Festtag, zu Muttertag oder zu einem anderen festlichen Anlass.

Sehen Sie sich die sechs leckersten Champagner-Cocktails an

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